Morgen im Final an der European Olympic Qualifiers
WM Qualifikation 3x erfüllt!!!
Das Einfahren heute Morgen gab mir ein sehr mulmiges Gefühl weil ich mich noch etwas schlaf fühlte und überhaupt nicht in Sprintform.
Beim Start vor dem grossen Abfall, bekam ich dann aber doch noch das richtige Wettkampfgefühl, erreichte den Ersten Lauf perfekt von der Linie her, hatte aber Leistungsmässig noch potential um mich zu steigern. Auf Rang 13 versuchte ich den 2. Lauf entspannt anzugehen um nochmals die Linie perfekt zu treffen.
Der erste Abfall lief nicht schlecht, liess aber mein Kajak nicht so sauber raus ziehen wie im ersten. Der Rest lief dann recht gut.
Im Ziel angekommen standen dann 4,73% und der 12. Rang auf der Ergebnisliste.
Ein hammer Gefühl dies so deutlich als bester Schweizer zu schaffen!!!
Nun erhole ich mich im Hotel noch etwas und gehe entspannt das Klassikrennen am Nachmittag an um dort nochmals zu zuschlagen...........................
............das anschliessende Klassik gelang mir bis zur Streckenmitte sehr gut. Ich konnte nochmals sehr viel Kräfte frei machen und konnte mein Kajak gut laufen lassen. Im schwierigen Wildwasserteil merkte ich, dass nach den vielen Wettkämpfen meine Konzentration nach liess und sich aussergewöhnlich viele Fahrtfehler einschlichen. Trotz dieser zeitraubenden Fehler holte ich ein 3. mal die Qualifikation mit 5,6% Rückstand.
Tod müde fuhr ich dann mit unserem Nationaltrainer Stephan Greier nach Hause um am Freitag in der Medbase Zug wieder zu arbeiten.
Ich freue mich unendlich auf diesen Grossanlass Ende Juni und bereite mich nun mit intensiven Intervalltrainings auf dem See/Wildwasser sowie gezieltem Krafttraining welches ich dann im Detail wieder mit Ljubi zusammen anschauen werde von den Übungen her :-)
/* */ /* */WM Qualifikationen in Bourg St. Maurice (Val d`Isére)
Die ersten Wettkämpfe der Qualifikationen gingen heute über die Bühne, wobei wir am Morgen zuerst das Klassik und am Nachmittag die Sprintläufe hatten.
Das Klassikrennen lief mir bis zur mitte sehr gut, dann kam wie für die meisten Athleten ein konditioneller Einbruch, da die obere Strecke sehr kräftezehrend ist. Im schweren Wildwasserteil konnte ich dann aber mein Boot immer auf der Linie halten und verlor dadurch nicht mehr gross Zeit.
Mit 5,3% holte ich dann auch die erste Quali der zwei die wir haben müssen um an die WM gehen zu dürfen.
Im Sprint hatte ich im ersten Lauf zu viele zeitraubende Patzer drin, die ich im zweiten Lauf nicht mehr kompensieren konnte. Nejc Snidarcic gewann diesen dann mit fast 3 Sekunden Vorsprung auf den 2. Platz, was im Sprint Welten sind und somit die Quali weit entfernt war. Immerhin realisierte ich das beste schweizer Resultat im Sprint bei den Herren.
Nun haben wir morgen dann nochmals zwei Möglichkeiten unsere Quali zu bestätigen.
Am Morgen im Sprint und am Nachmittag im Klassik, wobei es eher realistisch ist dass ich diese im Klassik am Nachmittag holen werde.
Anschliessend werde ich direkt mit unserem Nationaltrainer in die Schweiz fahren, also wird der nächste Blog etwas warten müssen...
/* */Tagessieg am Sprintrennen auf der Engelbergeraa
Bei besten Wetterbedingungen fand am letzten Wochenende der erste Swisscup auf der Engelbergeraa statt, welcher als Ersatz für das Birs Derby durchgeführt wurde.
Die Klassische Distanz am Samstag war bei uns Elite Fahrer geprägt von einer Fluttwelle, von welcher vorallem die hintersten im Startfeld profitieren konnten.
Sodass die Zeitabstände etwas schwierig einzustufen waren. Somit war ich mit dem 3. Platz hinter Martin Scheuber und dem Italiener Luca Panziera sehr zufrieden.
Am Sonntag galt es dann am Sprint, wo dann mitte Juni auch die Sprintschweizermeisterschaft stattfindet zu sehen wo man ungefähr steht.
Der erste Lauf gelang mir Linientechnisch sehr gut, hatte aber noch Steigerungspotiential was die körperliche Erschöpfung anbelangt.
Mit einer knappen Sekunde Vorsprung als führender im Klassement galt es diesen Vorsprung zu verteidigen.
Dies gelang mir bis zur Streckenhälfte auch sehr gut, wo ich dann aber einen Hecktreffer erwischte der mir das ganze Tempo raus nahm. Letztendlich gelang es mir dann aber dennoch den Sieg mit knappe 3 Zehntel ins trockene zu bringen.
Es hat riesig gut getan wieder mal zu oberst stehen zu können und gibt ein gutes Gefühl für die Qualifikation nächste Woche in Bourg St. Maurice für die Kanu WM
/* */Int. Rennen auf der Enz bei sehr wenig Wasser
Das internationale Rennen im Schwarzwald fand unter sehr schwierigen Wasserverhältnissen statt. Sprich es hatte kaum genug um ein Rennen durchzuführen, vorallem für die Klassische Distanz.
Mit dieser hatte ich dann auch meine Mühe und brachte mein Kajak nicht auf das gewünschte Tempo auf dem untiefen Wasser mit den vielen Steinen, sodass dann auch das Resultat auch nicht zufriedenstellend war.
Im Sprint am Sonntag versuchte ich das verpatzte Rennen vom Vortag wett zu machen, was mir im ersten Lauf auch recht gut gelang.
Ich hatte dabei dass Gefühl etwas zu wenig Druck auf dem Blatt zu haben und stellte dieses deshalb um einen Zentimeter länger für den zweiten Durchgang.
Diese Idee stellte sich aber als schlechte Taktikwahl heraus, was mich dann auch 4 Rangierungen kostete. Trotz diesem etwas unglücklichen Ausgang war ich nachwievor unter den 6% Rückstand welche für die WM erfoderlich sind auf der Qualifikation in 2 1/2 Wochen in Bourg St. Maurice.
Nächstes Wochenende kommt nun noch ein kleiner Test für mich am Swisscup auf der Engelbergeraa und dann gehts im Eiltempo an die Quali nach Frankreich.
/* */Job getan, Blick nach vorn
Trainingslager auf der WM Strecke in Bourg St. Maurice
Seit Karfreitag reihen wir auf der Isere eine Trainingsfahrt an die Andere und können uns den Fluss immer besser einprägen.
Es ist ein sehr wuchtiger Fluss der einige Fahrten braucht bis man ihn in und auswenig weiss, was äusserst Wettkampfentscheiden ist, da wenn man einen kurzen Moment zögert gleich völlig ab der Linie kommt und viel kostbare Zeit verliert.
Persönlich habe ich ein riesig gutes Gefühl und weiss auch nach den beiden internationalen Wettkämpfen in Fulda (D) und Enza (I) dass ich auf sehr gutem Weg bin.
Heute Morgen hatten die Franzosen ihre Qualifikationsläufe für die WM, was für uns extrem positiv war, um gewisse Linien anzuschauen, sowie die Laufzeiten mit unseren zu vergleichen.
Was diese anbelangt sieht es sehr gut aus. Ich war lediglich 6 Sekunden von der Quali entfernt und dass mit Schoner auf dem Boot sowie dass ich diesen Testlauf aus dem Training gefahren habe.
Morgen gibt es noch die letzten Trainingsfahrten und dann gehts wieder weiter mit dem Trainingsrythmus bis zur Qualifikation auf der Isere mit den Deutschen, Italienern und Slowenen zusammen am 9.+10. Mai.
/* */ /* */Besten Dank
Neues Boot, neues Glück
WM Vorbereitung im Fitnesspark Milandia
In den letzten Jahren konnte ich mein Training und mein Leben als Spitzensportler stetig verbessern und professioneller ausführen mit Konditionstrainer, Mentaltrainer, richtiger Ernährung etc.
Ein Sorgenkind dass mir immer wieder im Hinterkopf blieb ist das Krafttraining. Dieses ist einerseits durch meinen Konditionstrainer Gerhard Schmid sehr gut aufgebaut was die Zusammensetzung der Intensitäten sowie des Umfangs anbelangt, nicht jedoch von der direkten Betreuung was die Ausführungen sowie die Vielfalt anbelangt da er selber in Österreich lebt und wir uns nur 2-3 mal im Jahr sehen können.
Im Wissen dass bei meinem Sponsor Milandia ein geniales Team von Fitnessinstruktoren am arbeiten ist, bin ich mit Ljubi ins Gespräch gekommen im Wissen dass er ein sehr erfolgreicher Bodybuilder war und ein riesen Fachwissen hat von seinen Ausbildungen.
Nun konnte ich gestern Nachmittag, nachdem ich bereits am Morgen meine Grundübungen absolviert hatte im Kraftraum, mich mit ihm zusammensetzen und schauen was für meine Sportart die besten Übungen wären um die Kraft optimal aufs Paddel rüber zu bringen.
Es war eine enorm lehrreiche Stunde, mit ganz genialen Übungen welche mich jedesmal wieder verblüfft hatten und ganz neue Reize gesetzt hat.
Ljubi hat es verstanden die perfekten Übungen fürs Paddeln mit mir umzusetzen und mich auch recht zu fordern, was länger nicht mehr der Fall war im Kraftraum.
Begeistert hat mich vorallem dass ich recht ausgepowert war nach dem Training, mich aber trotzdem sehr beweglich fühlte.
- nicht die Gewichte die man umsetzt zählen, sondern die Reize die man auf den Körper setzt!!!! -
Ich habe dass Gefühl dass mich diese Lehrstunde noch einiges weiterbringen wird und zur perfekten Vorbereitung zur Kanu Wildwasser WM in Val dÌsere dieses Jahr beiträgt.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Ljubi, bei Silvan der die Fotos gemacht hat sowie dem gesamten Milandia Team bedanken für die super Unterstützung die ich seit Jahren bekomme!!
/* */ /* */ Steckbrief - Ljubivoj Bakic Ljubivoj BakicGeburtsdatum: 12.01.1977
Aktiv als Bodybuilder: 1998 - 2005
Sportliche Erfolge:
Int. Balkan Meisterschaft 2000 - 1. Platz
Int. Deutsche Meisterschaft 2003 - 3. Platz
Weltmeisterschaft 2003 - 6. Platz
Int. Deutsche Meisterschaft 2004 - 1. Platz
Berufliche Ausbildung:
Dipl. Sportlehrer
Dipl. Fitnesstrainer BSA Akademic (Deutschland)
Dipl. med. Fitnessinstruktor SPA (Schweiz)
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Leistungssteigerung am Wintercup in Brugg
Nach den intensiven Trainingswochen in Policastro und etwas Muskelkater vom Krafttraining ging ich ohne grosse Erwartungen bei besten Wetterbedingungen an den Start vom ersten Sprintlauf. Dieser lief noch etwas harzig, konnte aber im 2. aufdrehen und den Rückstand auf meinen Kontrahenden Martin Scheuber um knapp 3 Sekunden reduzieren. Im Klassikrennen am Nachmittag belegte ich ebenfalls den 2. Rang und konnte gegenüber Martin 1 Prozent gut machen im Vergleich zu den letzten Wettkämpfen.
Am 17.+18. März werde ich noch etwas besser wissen wo ich im Training stehe am Weltranglistenrennen auf der Fulda (D) wo ich das Training die Woche davor ein bisschen reduziere um erholter an den Start zu gehen.
/* */ /* */Flughafenwarterei
Trainingslager in Policastro Bussentino (ITA)
Seit dem 4. Februar trainiere ich in Policastro bei besten Bedingungen und bereite mich auf die WM diesen Sommer vor.
Bei 10-15 Grad und gutem Wildwasser sowie einem perfekt eingerichteten Kraftraum haben wir hier beste Bedingungen um gut zu trainieren.
Mit dabei sind aus der Schweiz Fabio Gretener und Jonas Tschirren, aus Österreich Manuel Filzwieser, aus Holland Sebastiaan Verhaagh sowie aus Italien Mariano Bifano und Paolo Bifano. Dank dem hohen Niveau der Athleten können wir uns gegenseitig täglich fordern und immer ans Limit gehen um optimale Fortschritte zu machen.
Natürlich darf auch der Spass nicht fehlen und so waren wir schon Reiten, viel am Fussballspielen, Slacklinen am Meer sowie kleinen Ausflügen in die Touristen Orte die hier in der Umgebung sind.
Dieses Wochenende am 25.02. findet hier in Policastro ein Sprintrennen statt wo wir teilnehmen werden und dann uns anschliessend auf die Heimreise machen.
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