Der Kanu Club Nidwalden - extrem starker Nachwuchs
Kanusport in Nidwalden gibt es seit 1996, der Kanu Club Nidwalden wurde dann 1999 gegründet. Von der ersten Stunde an hatte die nachhaltige Nachwuchsförderung erste Priorität, das heisst de jungen Sportler erlernen das Kanu-ABC in allen Disziplinen wie Abfahrt, Slalom, Regatta, Polo und Freestyle. Dadurch wird der Kanu-Trainingsalltag sehr viel abwechslungsreicher und die jungen Menschen lernen sich in verschiedensten Situationen zu behaupten. Einen ebenso wichtigen Bestandteil im Kanuleben bildet Kameradschaft. Nur wer sich im Training und Verein wohl fühlt, geht gerne hin und macht mit. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Nidwaldner Kanu-Nachwuchstruppe in der Schweiz inzwischen eine dominierende Rolle spielt. Der mehrfache Gewinn der Verbands-Nachwuchswertung stellt der Nachwuchsförderung ein entsprechend gutes Zeugnis aus.
Mittlerweile nehmen vom Kanu Club Nidwalden regelmässig mehr als 25 Boote, davon rund 20 Jugendliche, an den Wettkämpfen in der Schweiz teil. Zudem stellt der junge Verein inzwischen auch bei den Elitekategorien mehrere Nationalmannschafts-Mitglieder wie Fabio Wyss, Martin Scheuber, Silvan Wyss und Annalena Kuttenberger aus seinen Reihen. Für die Junioren-WM 2009 zu Hause in Buochs konnten sich fünf Athleten und eine Athletin aus dem heimischen Kanu Club qualifizieren, die Bronzemedaille von Daniel Mathis und Jan Gertsch bildete dann auch für die Einheimischen den Glanzpunkt dieser einmaligen Veranstaltung auf der Engelbergeraa.
Wenn man dann noch die bescheidene, zur Verfügung stehende Infrastruktur im Strandbad Buochs-Ennetbürgen betrachtet, sind all diese Leistungen noch wertvoller einzustufen. Es ist deshalb dringend notwendig, dass der Kanu Club Nidwalden das im Zusammenhang mit der Bootshafen-Erweiterung in Buochs mit eingeplante Wassersportzentrum zusammen mit dem Segelklub Ennetbürgen realisieren kann. Dann hätten auch die etwas gemütlicheren Seekajakfahrer und Nicht-Wettkämpfer ebenfalls ein Daheim und ein Klubhaus als Trainings- und Treffpunkt.
Wenn dann noch auf dem letzten Teil des "Aawassers" eine Slalom-Trainingsstrecke realisiert werden könnte, wäre dann den Nidwaldnern auch in dieser olympischen Disziplin ebenfalls noch einiges zuzutrauen. Die inzwischen rund zehn J+S-Leiter aus den eigenen Reihen werden sich weiterhin mit viel Freude und Elan für die Weiterentwicklung der Kanu-Nachwuchsförderung in Nidwalden einsetzten.
Heinz Wyss,
Präsident Kanu Club Nidwalden
